Glee, die symphatische Musical-Comedy, über die ich hier schonmal ein kleines Review geschrieben habe, ist wieder da! Fox hatte den Pilot der in dieser TV Saison startenden Serie schon nach dem American-Idol Finale im Mai gezeigt. Gestern startete die ironisch-kitschige Highschool-Serie rund um einen Schulchor, Mädchen, Jungs, Anerkennung und Ruhm mit Episode 2 in den Herbst.
Den Eröffnungsgag hat Anti-Teacher Sue Sylvester (Jane Lynch, Bilder (c) Fox):

Mrs. Sylvester: Iron tablet?
Mr. Schuster: Uhm…
Mrs. Sylvester: Keeps your strenght up, while you’re menstruating.
Mr. Schuster: I don’t menstruate.
Mrs. Sylvester: Yeah? Neither do I.
Rachel Berry (Lea Michelle), die von ihrer Rolle vermutlich viel profitieren wird, könnte ich mir vorstellen, hat Liebeskummer:

Wenn ich das richtig beobachtet habe, ist die wundervolle Performcance von Rihannas „Take a Bow“, die erste, die mit (fiktiven) gespielten Musical-Szenen außerhalb der Bühne montiert wird. Die zum Episodenausklang erklingende Szene bleibt ebenso im Gedächtnis wie das großartige „Don’t Stop Believing“ von Journey aus dem Piloten, das noch etwas steif rüberkam. „Take a Bow“ wirkt deutlich ausgeglichener und stimmiger inszeniert.
Doch auch Lehrer Schuster hat weiterhin Probleme:

Schuster ist, wie schon im Piloten hin- und hergerissen zwischen seiner materialistischen Frau und dem „Traum“ von Vorstadtglück und Familie und seiner Liebe und Engagement als Lehrer und Chorleiter, und der süß-skurilen Vertrauenslehrin Emma Pillsbury. Deren Phobie vor Keimen beruht, wie wir nun erfahren, auf einem tragischen Kindheits-Erlebnis bei einem Ausflug auf eine Milchfarm. Nachdem sie in der ersten Episode Lehrer Will Schuster den weisen Rat „Das einzige Leben, das wert ist gelebt zu werden, ist jenes, das Dich wirklich mit Leidenschaft erfüllt“ mit auf den Weg gab, darf dieser sie nun in einer romatischen Szene mit einem durch Kreide „beschmutzten“ Finger berühren:

Glee erzählt recht gewöhnliche, sagen wir „zeitlose“ Geschichten, das allerdings ziemlich perfekt. Es hat eine Portion manchmal skurileren Humor, der völlig in Ordnung ist und reißt mit wunderbaren Musical-Einlagen mit. Fazit: Für den Teenager in uns.
Offizielle Glee Website von Fox
ustv0910









3 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
September 14, 2009 um 14:15
Sascha
Hmm, leider haben die den Live-Gesang (oder zumindest das Gesinge was sich wie Live-Gesang
anhörte) in Folge 2 durch Studio-Gesang ersetzt und das hört man auch sehr deutlich. Für
den Piloten war’s anscheinend noch praktikabel, vom Aufwand und vom Geld her. Schade, so
macht mir das deutlich weniger Spaß weil es deutlich weniger Charme hat.
September 14, 2009 um 14:21
tvundso
Ja, das ist mir auch aufgefallen und besonders bei „Gold Digger“. hab ich jetzt schon von verschiedenen Leuten gelesen, dass ihnen das nicht gefällt.
Vor allem da Glee ja auch sehr durch die Musicaleinlagen und den Gesang geprägt ist, könnte das störend sein, wenn es in den kommenden Folgen so weiter geht.
September 21, 2009 um 20:40
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