Wenn man sich zuviel mit diesem DSDS-Kram beschäftigt, vergisst man gelegentlich mal, wie gut Casting-Shows eigentlich sein können, und vor allem, dass es ursprünglich mal um Musik ging.
Ich bin ja begeisterter X-Factor-Zuschauer, das ist die britische Version von DSDS sozusagen. Die wird von Simon Cowells (dem wohl bekanntesten Casting-Juroren der Welt) eigener Produktionsfirma produziert, weil der ein Format unabhängig von der Pop Idol Lizenz (auf der DSDS basiert) haben wollte. Letztes Jahr habe ich dann auch einen Blogeintrag darüber geschrieben, was RTL und DSDS von “The X-Factor” lernen können.
In meinen Blogstatistiken habe ich jetzt durch einen Backlink gesehen, dass ein paar Fans von Rania Zeriri (das Rollergirl aus der fünften DSDS-Staffel) in ihrem Fanforum ein paar X-Factor-Videos von Youtube gesammelt haben. Eine schöne Übersicht. Vor allem macht es den unglaublichen Unterschied, sowohl in der Bandbreite der Kandidaten als auch in Teilen der musikalischen Qualität, deutlich, wenn man sich jetzt, wo DSDS grad in der heißestes Phase ist, die Auftritte nochmal anschaut.
Ganz besonders der Auftritt von Ruth Lorenzo damals (achtet mal auf die Reaktion Dannii Minogues am Ende, wie begeistert die ist – die Jurymitglieder betreuen verschiedene Kandidatengruppen, hier Ruth als Über 25). Hach, warum kann Deutschland nicht solche Kandidaten haben. (Und sogar in Sachen Brüste ist Ruth Annemarie Eilfeld überlegen
)






5 comments
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Mai 7, 2009 um 09:04
Michael
Das ist ohnehin kein Vergleich. Bei DSDS kommt es wohl mehr auf die Show neben der Show an und auf einen Teil fremdschämen, wenn ich da diesen Alleinunterhalter sehe, der da auf der Bühne zappelt. Dann eine zwar gute Sängerin, bei der man kaum ein Wort englisch versteht und eine, die nur durch Schlagzeilen in der Presse auffällt.
Gruß
Michael
Mai 7, 2009 um 13:48
tvundso
Ja, das stimmt natürlich. Ich finde, man kann es trotzdem vergleichen.
Mai 10, 2009 um 00:52
Gelon
Die einzige, die jemals bei DSDS stimmlich wirklich auf den X-Factor-Kandidaten problemlos mindestens ebenbürtig war oder sogar noch besser, war meines Erachtens Judith Lefeber, der Favoritin der 1. Staffel, die damals freiwillig ausstieg, um sich dem DSDS-Rummel zu entziehen.. Das beweist folgende Interpretation von Judith mit “One moment in time”:
http://www.youtube.com/watch?v=nylhq-aZm3A
Auch ihr neuer Song bestätigt diese Einschätzung meiner Meinung nach eindrucksvoll. Ein wunderschöner Song mit autobiographischem Hintergrund. Hier der Link:
http://www.youtube.com/watch?v=H2MJpeF8WAs
Gruß
Gelon
Mai 10, 2009 um 12:01
tvundso
Das ist ja cool, dass man in den Kommentaren direkt Videos einbinden kann. Wusste ich gar nicht. Hoffentlich wird die Seite dadurch nicht zu langsam. An Judith erinnere ich mich noch gut.
Mai 10, 2009 um 12:46
Mein DSDS-Fazit 2009: Warum DSDS eigentlich gar nichts für mich ist « TV… und so
[...] nicht gefallen, das liegt gar nicht an mir (weil The X-Factor finde ich ja ziemlich klasse, wie ich ständig hier schreibe). Die Mottoshows sind für mich (28, männlich) gar nicht gedacht. Kann sein, dass [...]